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Kursinhalt

Nicole Diana

Seminarleitung

🧮 Matrix Shift | Aufstellungen

Familienstellen in der Gruppe nach NDE

Dein Wesen ist Teil eines Systems

Seit 2003 arbeite ich in meiner Praxis und in Gruppen mit Aufstellungen.

Was damals als Familienaufstellung begann, hat sich über viele Jahre weiterentwickelt. Seit über einem Jahrzehnt nenne ich diese Arbeit MatrixShift.

Denn wir stellen nicht nur Familien auf. Wir stellen Beziehungen auf, berufliche Situationen, Entscheidungen, Gefühle, Krankheiten, innere Anteile, Lebensphasen und auch abstrakte Themen. Alles, was in einem Menschen oder in seinem Leben wirksam ist, kann Teil eines Systems sein und damit sichtbar gemacht werden.

Für mich ist die Matrix das große Geflecht, in dem diese Kräfte miteinander verbunden sind.

Familie und Herkunft gehören dazu. Ebenso Partnerschaften, frühere Beziehungen, Arbeit, Lebensentscheidungen, Prägungen, Wünsche, Ängste, Sehnsüchte und Erfahrungen, die ein Mensch mit sich trägt.

Manches davon ist offensichtlich.

Anderes wirkt lange im Hintergrund.

Das System wirkt auf dich. Und du wirkst auf das System.

Menschen stehen immer in Beziehung.

Mütter und Väter wirken auf ihre Kinder. Kinder verändern ihre Familien. Partner beeinflussen einander. Menschen übernehmen Aufgaben, Verantwortung, Erwartungen und manchmal auch Lasten, die ursprünglich gar nicht zu ihnen gehören.

Dabei können sich Ordnungen verschieben.

Ein Mensch steht innerlich an einem Platz, der ihm nicht entspricht. Jemand trägt Verantwortung für einen anderen. Eine alte Bindung wirkt weiter. Ein Gefühl gehört scheinbar zum eigenen Leben und bekommt doch erst in der Aufstellung einen ganz anderen Zusammenhang.

MatrixShift macht solche Verbindungen sichtbar.

Nicht, um Schuldige zu finden.

Sondern um Bewegung in etwas zu bringen, das lange festgehalten war.

Was ich unter MatrixShift verstehe

Das Wort Shift bedeutet für mich eine wirkliche Verschiebung innerhalb dieser Matrix.

Etwas bekommt einen anderen Platz.

Eine Last darf zurückgegeben werden.

Eine Bindung darf sich verändern.

Ein Gefühl kann gesehen werden, ohne weiterhin das ganze Leben bestimmen zu müssen.

Dabei geht es mir nicht darum, eine menschliche Vorstellung davon durchzusetzen, wie eine Lösung aussehen müsste. In meiner Arbeit richten wir uns auf eine Ordnung aus, die dem Menschen und seinem Weg dient, für mich auch auf eine geistige und göttliche Ordnung.

Manchmal reicht dieser Prozess weit über die aktuelle Lebensgeschichte hinaus. In meiner spirituellen Arbeit können deshalb auch Themen auftauchen, die Menschen als sehr alt, archetypisch oder über mehrere Leben hinweg verbunden erleben.

Wir müssen vorher nicht wissen, woher ein Thema stammt.

Wir schauen, was sich zeigt.

Nicht nur Menschen können aufgestellt werden

Eine Besonderheit von MatrixShift ist, dass wir auch abstrakt arbeiten.

Du kannst beispielsweise aufstellen:

  • eine Angst

  • eine Krankheit oder ein körperliches Thema

  • Schuld oder Wut

  • Erfolg

  • Geld

  • eine Entscheidung

  • deine Berufung

  • einen inneren Konflikt

  • eine Beziehung

  • einen Lebensabschnitt

  • ein wiederkehrendes Muster

Dadurch können Zusammenhänge sichtbar werden, die über ein Gespräch allein oft schwer zugänglich sind. Die Aufstellung gibt dem Unsichtbaren einen Platz im Raum.

Und plötzlich wird spürbar, was vorher nur als diffuse Belastung vorhanden war.

Die Gruppe als Resonanzraum

Jeder Mensch bringt zu diesem Wochenende sein eigenes Thema mit.

Und trotzdem erleben wir immer wieder, dass die Themen innerhalb einer Gruppe auf erstaunliche Weise miteinander verbunden erscheinen.

Jemand steht als Stellvertreter in einer fremden Aufstellung und begegnet dabei einem Gefühl, das auch im eigenen Leben eine Rolle spielt. Eine andere Aufstellung berührt plötzlich eine Frage, die man selbst noch gar nicht ausgesprochen hat.

Ich verstehe die Gruppe deshalb nicht als zufällige Ansammlung einzelner Menschen.

Sie wird für diese Tage zu einem gemeinsamen Resonanzraum.

Auf der feinstofflichen Ebene kann dadurch nach meinem Verständnis weit mehr geschehen als nur die jeweils eigene Aufstellung. Jede Aufstellung kann etwas in Bewegung bringen, das auch bei anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anklingt und den eigenen Prozess berührt.

Deshalb endet dieses Seminar nicht nach einer festgelegten Anzahl von Übungen.

Wir arbeiten, bis jede und jeder mit dem eigenen Thema aufgestellt hat.

Wenn am Sonntagvormittag die letzte Aufstellung ihren Platz gefunden hat, schließt sich auch der gemeinsame Raum.

Falsche Aufgaben und Lasten erkennen

Manchmal tragen wir etwas, weil wir glauben, es tragen zu müssen.

Eine Verantwortung.

Eine Schuld.

Eine Rolle.

Die Erwartung eines anderen Menschen. Oder eine Aufgabe, die vielleicht schon lange vor uns begonnen hat. Solange wir nicht erkennen, dass etwas nicht zu uns gehört, behandeln wir es wie einen Teil unserer eigenen Persönlichkeit. In der Aufstellung kann sichtbar werden, was wirklich das Eigene ist und was nicht. Dann kann etwas neu geordnet werden.

Nicht gegen die Familie.

Nicht gegen einen anderen Menschen.

Sondern für eine Ordnung, in der jeder wieder an seinem eigenen Platz stehen darf.

Und manchmal verändert eine einzige Verschiebung erstaunlich viel.

Das ist der Shift.

Aus dem Inhalt

  • MatrixShift und die Weiterentwicklung der klassischen Familien- und Systemaufstellung

  • Familien- und Beziehungssysteme sichtbar machen

  • abstrakte Themen, Gefühle, Krankheiten und innere Konflikte aufstellen

  • übernommene Rollen, Aufgaben und Lasten erkennen

  • wiederkehrende Beziehungs- und Lebensmuster verstehen

  • Arbeit mit Stellvertretern und dem Resonanzfeld der Gruppe

  • Befreiungs- und Reinigungsarbeit auf der feinstofflichen Ebene

  • Heilmeditationen zur Begleitung und Integration

  • neue innere Ordnung und Ausrichtung entstehen lassen

  • den eigenen Platz im System wieder einnehmen

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bringt ein eigenes Thema mit.

Wir arbeiten gemeinsam, bis alle aufgestellt haben. Und häufig beginnt die eigene Aufstellung lange bevor man selbst in der Mitte des Raumes steht.

Rahmen

Zeit: Donnerstag, 30. September 2027, 10 Uhr, bis Sonntag, 3. Oktober 2027, 13 Uhr

Ort: Monatshausen 10a, 82327 Tutzing

Seminargebühr: 900 €

Verpflegung, Übernachtung, Zahlung und Rücktritt: siehe unsere Seminargebühren-Übersicht

Dauer:

3,5 Tage

Beginn:

Donnerstag, 30. September 2027

10:00

Ende:

Sonntag, 3. Oktober 2027

13:00

Preis:

900.00

Art:

Nur vor Ort

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